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Netzwerken lernen

Netzwerken lernen

Wissen wird durch Lernen erworben – eine These, die, seit den Weisheiten von Seneca, Sokrates oder Aristoteles, bis heute gilt. Ein Blick in die Privatwirtschaft zeigt, dass im 21. Jahrhundert immer mehr nichtmaterielle Betriebe die höchsten Bewertungen an den Aktienmärkten finden. Es sind Industrien, die Wissen verkaufen und über Zugänge zu Millionen von Kunden via Internet verfügen, deren Daten sie sammeln, auswerten und neu für ihre Kunden optionieren. Das hat mit der Industrialisierung des 19. Jahrhunderts nichts mehr zu tun. Es gibt keine Fabriken oder andere sichtbare Anlagegüter. Produkte sind Software, die elektronisch vertrieben und in Netzwerken ihren Hort auf Abruf finden. Die Lagerung von Produkten ist nahezu bedeutungslos geworden.

Doch, wo finden sich Schulen in diesem Kreislauf wieder?

Geist und Intelligenz sind unverzichtbar miteinander verbunden. Die Wissensvermittlung ist primäre Aufgabe der Schulen und sie sind es, die aufzeigen können, warum die richtige Anwendung des Netzwerkens zum Erfolgsfaktor in der Gesellschaft führt. Junge Menschen sind suchend nach Wahrheit, nach den Dingen, die sie zunächst nicht verstehen. Lässt man sie unbeaufsichtigt wirken, so geraten sie schnell an fremdgesteuerte Plätze, die außerhalb des Kontrollbereichs der Schulen liegen und den Einfluss gen Null erwarten lassen. Rechtzeitiges und fortbestehendes Einwirken baut Vertrauen zu Schülern auf, lässt sie ehrlich und zuverlässig zu jungen Erwachsenen werden. Es bedarf nicht eines Knopfdrucks, damit Schulen ihrem gesellschaftlichem Anspruch gerecht werden. Es bedarf vielmehr des Vorbildseins für jeden einzelnen Menschen. Es macht den Umgang untereinander leichter, wenn Tugenden gelebt werden. Mit dem Einfluss von Social Media sind Tugenden vermittelbar. Man kann jungen Menschen aufzeigen, wie schwer es ist ein Lügenkonstrukt aufzubauen und aufrecht zu erhalten. Ehrlichkeit ist weitaus praktischer und leistungsfähiger.

Geduld, Ausdauer und harte Arbeit bleiben deshalb nicht erspart, um Erfolg in Schule und Beruf zu finden. Doch der Weg zu einem möglichen Genie führt nur über Bildung durch die Schulen. Forschung und Lehre sind hilfreiche Begleiter, um das Wissen durch das Nichtwissen zu ergänzen. Heranwachsende Menschen wollen auf diesem Weg Grenzbereiche erfahren. Sie wollen sehen, was passieren kann ohne einen möglichen Schaden davon zu tragen. Dazu brauchen diese Menschen einen Wirkungskorridor, der der Wirklichkeit entspricht. „Schule als Social Network“ ist eine wichtige Botschaft der Schulen an ihre Schüler. Viel zu schnell stellen Lehrkräfte die „Entwöhnung des Lernens“ ihrer Schüler fest. Verantwortlich sind dafür verschiedene Faktoren. Einerseits die berufliche Angespanntheit der Eltern, andereseits die zunehmend ungenügende Ernährung in der Gesellschaft. Aber auch die fehlende motorische Entwicklung der Jugendlichen und der hohe Zeitrdruck, Aufgaben erledigen zu müssen.

Das Individuum ist fähig zu lernen, doch sind Organisationen des Lernens erforderlich. Und Social Media ist dazu eine wichtige Möglichkeit, das zu erreichen. Diese These stützt sich dabei auf die Erkenntnis, dass das Bücherlesen durch das Internet nicht weniger, sondern mehr wurde. Die Schlüsselfähigkeit der Wissensvermittlung bleibt das Lesen und die Auseinandersetzung mit Sprache und Sprachgebrauch. Ein soziales Netzwerk kann durch Aufgaben den Schülern diese Schlüsselfähigkeit erhalten.

Das Programm der SOCIALMEDIALERNEN.com arbeitet mit den Schülern in den Schulen und lehrt praxisbezogen, warum Soziale Medien ZUKUNFT bedeuten.